In den Osterferien ging es für den SC Bregenz gemeinsam mit dem SC Bludenz ins Trainingslager nach Piombino in der Toskana. Vom 28. März bis 3. April standen für die Nachwuchsschwimmerinnen und -schwimmer intensive Tage auf dem Programm. Trainiert wurde im Freien auf der 50-Meter-Bahn, ergänzt durch Athletik, Kräftigung, Aufwärmprogramme und gemeinsame Einheiten an Land.
Das Ziel war klar: im Wasser besser, stärker und schneller werden. Am Ende kamen für die Gruppe rund 45 Kilometer im Becken zusammen. Ein Wert, der zeigt, wie konsequent in dieser Woche gearbeitet wurde.
45 Kilometer auf der 50-Meter-Bahn
In sechs Trainingstagen absolvierten die 22 Nachwuchsathletinnen und -athleten insgesamt elf Wasser- und Athletikeinheiten. Die Bedingungen waren dabei nicht immer bequem. Das Wasser hatte angenehme 27 Grad, die Luft war in der Früh und am Abend aber oft kühl, dazu kam immer wieder kräftiger Wind. Gerade diese Mischung machte manche Einheit zusätzlich fordernd.

„Unter der Sonne der Toskana schwimmt es sich wunderbar. Für uns Trainer war es oft sehr kalt und windig“, fasste Trainerin Ute die Woche zusammen. Besonders wichtig war ihr, die Gruppe gesund und konzentriert durch die intensiven Einheiten zu führen. Das gelang gut. Die Schwimmerinnen und Schwimmer arbeiteten fleißig, hielten auch bei Müdigkeit und Muskelkater durch und nahmen aus den Trainingstagen viel mit.
Sportlich standen unter anderem Grundlageneinheiten, Technikarbeit, Widerstandstraining, Sprints und harte Belastungsblöcke auf dem Programm. Dass sich der Aufwand gelohnt hat, zeigte sich laut Trainerteam auch in den darauffolgenden Wettkämpfen, in denen bereits deutliche Leistungssteigerungen sichtbar wurden.
Mehr als Training
Mindestens genauso wichtig wie die Meter im Becken war das, was abseits des Trainings passierte. Die kurzen Wege im Sportcamp, gemeinsame Mahlzeiten, Spieleabende, der Ausflug ans Meer und der Stadtbummel in Piombino sorgten dafür, dass die Gruppe schnell zusammenwuchs.





Besonders schön war dabei auch das Miteinander mit dem SC Bludenz. Aus zwei Vereinen wurde für diese Woche eine Trainingsgruppe, in der nicht Konkurrenz, sondern gemeinsamer Einsatz, Motivation und Freundschaft im Vordergrund standen.
Auch die Jugendlichen selbst nahmen vor allem diese Mischung mit. Das 50-Meter-Becken im Freien, das Meer, Spieleabende, gemeinsames Eisessen, das Buffet und die Zeit mit den anderen blieben besonders in Erinnerung. „Einzigartig, anstrengend und spaßig“, beschrieb Lysanne das Trainingslager in drei Worten. Markus brachte es auf seine Art noch kürzer auf den Punkt: „Nudeln, Schwimmen, wieder Nudeln.“
Momente, die bleiben
Ein Moment wird auch Trainerin Ute besonders im Gedächtnis bleiben: Nebel und Sonnenaufgang beim Frühtraining. Ein Bild, das gut zu dieser Woche passt. Denn das Trainingslager war anstrengend, manchmal kalt und windig, aber genau dadurch auch verbindend. Wer gemeinsam trainiert, müde wird, durchhält, lacht, spielt und wieder ins Wasser steigt, wächst als Gruppe zusammen.

Für den SC Bregenz war die Woche in der Toskana damit weit mehr als eine sportliche Vorbereitung. Sie war ein wichtiger Baustein für den Zusammenhalt im Team und ein schönes Beispiel dafür, wie Schwimmsport über Vereinsgrenzen hinweg verbinden kann.